Mili-Weber-Haus auf Geldsuche (Engadiner Post) / by Stiftung Mili Weber

Wenn ausreichende Drittmittel zusammenkommen, kann in einem Jahr die Sanierung und Neuinszenierung des Mili-Weber-Hauses in St. Moritz beginnen. Benötigt werden rund 600'000 Franken.
100 Jahre alt ist das Mili-Weber-Haus in St. Moritz mittlerweile. Entsprechend aufgedrängt hat sich in den letzten Jahren die bauliche Sanierung des Bestands, aber auch die Neuinszenierung des etwas verstaubten Gesamtkunstwerks von Mili Weber im Innern des Hauses. Dringend nötig geworden ist eine Erneuerung der bestehenden Haustechnik von der Elektro- über die Sanitär- und Heizungsinstallation bis hin zur neuen Beleuchtung der verschiedenen Museumsräumlichkeiten. Die Museumsleiterin und fachliche Begleiterin der geplanten Umbauarbeiten, Cordula Seger, beziffert die Kosten des Gesamtumbaus auf 600 000 Franken. Kosten, welche vollumfänglich aus Drittmitteln bestritten werden müssen. Eine der Herausforderungen liegt laut Seger im Umgang und in der Sorgfalt, mit welcher das Bauvorhaben begleitet werden soll. Museumsleitung und auch die Mili-Weber-Stiftung hoffen, innerhalb der nächsten zwölf Monate die nötigen Finanzmittel beschaffen zu können. Dies würde einen Baubeginn im Spätherbst 2018 und die Neueröffnung auf die Sommersaison 2019 hin ermöglichen. Mehr über die Umbaupläne und das grosse Jubiläumskonzert von letztem Wochenende in der «Engadiner Post/Posta Ladina» von Dienstag, 12. September. (jd)