Enzian
       
     
Schlüsselblumen Kind
       
     
Pilzkinder am Teich
       
     
Junge mit Adlern
       
     
Herzblättlein
       
     
Der Kutscher
       
     
Enzian
       
     
Enzian

Von Ihrer Halbschwester Anna Haller, berühmt für ihre Blumenbilder, lernte Mili die präzise Wiedergabe nach der Natur, mit ihr widmete sie sich bis zu Annas Tod 1924 insbesondere auch der Engadiner Flora. 

Schlüsselblumen Kind
       
     
Schlüsselblumen Kind

Doch in Mili Webers Werk entwickeln die Blumen ein ganz eigenes Leben: Aus einer Knospe erwachsend, mit Blütenflügeln, die in den Himmel tragen, den Stängel wie einen schützenden Schirm über dem Köpfchen, so wandeln sich Pflanzen in Kindergestalten.

Pilzkinder am Teich
       
     
Pilzkinder am Teich

In Mili Webers Welt ist alles belebt und so stehen ihre Blumen- und Pilzkinder, die Hagebuttenköpfchen und Huflattichzwerge für ein Miteinander von Natur und Mensch. 

Junge mit Adlern
       
     
Junge mit Adlern

Metamorphosen spielen in Mili Webers Denken und Malen eine zentrale Rolle. Mensch und Natur sind bei ihr keine Gegensätze, sondern bedingen sich gegenseitig. In ihren Blumen-Kinder-Darstellungen greifen Werden, Sein und Vergehen ineinander.

Herzblättlein
       
     
Herzblättlein

Knospen, Erblühen und Verwelken sind in der Leichtigkeit ihrer Aquarelle – eine Maltechnik, die wie keine andere dem Jetzt verpflichtet ist – in eins gefasst. Und dort, wo sie sich insbesondere dem Vergehen widmet, setzt sie die Hoffnung auf ein Weiterleben als Hinwendung zum Licht ins Bild.

Der Kutscher
       
     
Der Kutscher

Neben den Lebenszyklen befasst sich die Künstlerin oft mit assoziativen Verwandlungen: Aus ins Wasser fallenden Blütenblättern werden Schwäne, Fuchsien dienen als Kutschergespann und Lichtstrahlen werden zu Harfensaiten.