Mili Weber Haus 1920
       
     
Emil Weber (sitzend)
       
     
Schrank, bemalt von Mili Weber
       
     
Mili beim Deckenmalen, 1950er-Jahre
       
     
Blick ins bemalte Bad
       
     
Einen ganzen Raum nimmt die bemalte Orgel ein, die Mili Weber lieb und teuer war.
       
     
Mili Weber Haus 1920
       
     
Mili Weber Haus 1920

Das kleine Haus am Waldrand mit weitem Blick auf See und Berge erbaute Mili Webers Bruder Emil 1917 als Blockbau über steinernem Sockel. Im Obergeschoss verzahnen sich die für das Engadin typischen massiven Mauern mit Trichterfenstern und Erker mit dem Typus Chalet.

Emil Weber (sitzend)
       
     
Emil Weber (sitzend)

Emil Weber war ausgebildeter Möbelschreiner und Architekt und war im renommierten und für das Engadin prägenden Büro von Nicolaus Hartmann junior tätig. 

Schrank, bemalt von Mili Weber
       
     
Schrank, bemalt von Mili Weber

Im Innern des Hauses zeugen liebevolle Details wie geschnitzte Schränke, eigens angefertigte Möbel und kunstvoll verlegte Steinböden von Emil Webers gestalterischem und handwerklichem Können.

Mili beim Deckenmalen, 1950er-Jahre
       
     
Mili beim Deckenmalen, 1950er-Jahre

Mili Weber schliesslich verwandelte das Haus in ein märchenhaftes Gesamtkunstwerk: Die Künstlerin bemalte Möbel, Wände und Decken mit Blumen und Zweigen, Vögeln und Hagebuttenkindern. 

Blick ins bemalte Bad
       
     
Blick ins bemalte Bad

Nixen, Muscheln und Frösche beleben das Bad.

Einen ganzen Raum nimmt die bemalte Orgel ein, die Mili Weber lieb und teuer war.
       
     
Einen ganzen Raum nimmt die bemalte Orgel ein, die Mili Weber lieb und teuer war.

Hier spielte sie, sang und komponierte. 
In ihren autobiografischen Notizen berichtet Mili Weber, wie die Orgel den Weg in ihr Heim fand: «In einem Privathaus hatte ich ein Kinderzimmer ‹al Fresco› auszumalen. Decke und Wände. Es war eine schöne grosse Aufgabe. Statt Geld, sagte ich, hätte ich lieber eine kleine Hausorgel. Die Menschen waren grossdenkend, die Orgel kam, war aber gross, nicht klein. Ich malte ihnen dann noch in einem anderen Zimmer al Fresco-Bilder. So hat sich mein sehnlicher Wunsch, den ich als kleines Kind hegte, wunderbar erfüllt. Ich habe eine liebe Orgel.»